Im Zuge der geplanten Sanierung der Ostmole des Helgoländer Schutzhafens wurde eine Sondierung auf Kampfmittel erforderlich, um die Sicherstellung der geplanten Wasserbauarbeiten zu gewährleisten.

Die Sondierung und Räumung erfolgte Binnen- und seeseitig entlang der Ostmole
und Ostkaje.

Die Sondierung und Vorerkundung erfolgte in einer Kombination aus Magnetik und Hydroakustik.

Anschließend wurden die detektierten Verdachtspunkte sowie die überlagerten Flächen durch
einen kombinierten Geräteeinsatz aus Saug-, Spül- und Greifertechnik freigelegt. Aufgefundener Schrott wurde mittels Geräteeinsatz geborgen.

Um den anspruchsvollen nautischen Bedingungen gerecht zu werden, wurde seeseitig ein spezieller Stromschutz auf Basis eines 30to Hydraulikbaggers eingesetzt, welcher speziell für diese Maßnahme durch uns entwickelt wurde. Erforderlich wurde dieses, um bei Stromgeschwindigkeiten von bis zu 3m/sek., tideunabhängig einen sicheren Tauchereinsatz zu gewährleisten.

Binnenseitig erfolgte der Einsatz von Tauchern von unserem Taucherschiff Breezand aus.

Marine Geophysik

  • Sidescan
  • Schiffsname: Breezand
  • m² bearbeitete Fläche:
    Ostmole 9.693,72m²
    Ostkaje 2.034,28m²
  • Wassertiefe: 6,00 – 12,00 m
  • Tidebeeinflusst: Ja

Verdachtspunktbergung

  • Manueller Tauchereinsatz
  • Wassertiefe: 6,00 – 12,00 m
  • Tidebeeinflusst: Ja

Auftraggeber:

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Tönning

Leistungszeitraum:

Mai 2016 bis Oktober 2018

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